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Von Menschen mit Demenz geschaffene Kunstwerke Kate Allan, lehrt und forscht in Zusammenarbeit mit dem Dementia Services Development Centre in Sterling.
Als Expertin für Kommunikation weiß Kate um die Bedeutung des „Sich-Mitteilen-Könnens“ für Menschen mit Demenz. Die Ausübung der verschiedenen Formen von Kunst ist das Mittel schlechthin ist, mit dem sie sich ausdrücken können. Sie können sich unter Umständen sogar besser in Kunstwerken ausdrücken als zu Zeiten, in den sie im Vollbesitz ihrer geistigen Leistungsfähigkeit waren, denn sie sind näher an ihren Gefühlen. Und die Ausübung einer Kunstart hat viele positive Wirkungen auf das Erleben und die Persönlichkeit; Umherwandern, Rastlosigkeit und Aggression können reduziert werden. Die Beispiele dessen, was demenzkranke Menschen unter anderem auf dem Gebiet der Steinhauerei, der Malerei, der Fotografie, des Musizierens, des Erzählens und Schreibens leisten können, waren für mich im höchsten Maße überraschend und faszinierend.
Eindrucksvoll war das mehrfach abgespielte Video, das zeigt, wie Maria Mullan mit Alzheimerkranken zusammen musiziert. Dieses Video kann unter der unten angegebenen Adresse bestellt werden. Leider können die wenigsten Angehörigen und Heime Kunsttherapeuten finanzieren. Als eine Alternative können Betreuende sich Grundkenntnisse über diese Art der Kommunikation aneignen und die Kunst in das Alltagsleben integrieren. Eine beachtliche Literaturliste der englischsprachigen Literatur zum Thema „Kunst und Demenz“ belegt, dass einiges in Gang ist. Eine Liste gibt es auch auf der Webseite des Instituts unter http://www.dsdc.stir.ac.uk/publications/arts.htm |