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Betreuung von Menschen mit Demenz Sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in England sind Pflege und Betreuung alter Menschen vielfach zu einer Art „MacDonald-Jobs“ geworden – ausgeübt vorwiegend von Frauen, die unqualifiziert und unterprivilegiert sind und die ihre Arbeitskraft billig verkaufen müssen. Dem steht ein wachsendes Wissen darüber, wie der Umgang mit Demenzkranken im Idealfall sein sollte, gegenüber. Alan Chapman vom „Dementia Services Development Center“ widmete seinen Vortrag der Frage, wie die Kluft zwischen Ansprüchen und Realität überwunden werden kann. Unverzichtbare Elemente sind
Hinsichtlich der Weiterbildung ist wichtig,
Sylvia Cox, Planungsberaterin beim Dementia Services Development Center, stellte die in Schottland erprobte Art der Pflegeplanung vor.
Bei den neuen Policy Directions der Scottish Exekutive für gesundheitliche, häusliche und soziale Dienste auf kommunaler Ebene spielt der Outcome eine zentrale Rolle. Nach einem Assessment, an dem alle Disziplinen beteiligt sind, wird ein Konsensus gesucht über die Art und Höhe der Unterstützung und den angestrebten Outcome. Letzterer soll nicht nur für die unmittelbaren Empfänger von Dienstleistungen und deren Angehörige optimiert werden, sondern auch für das Personal und hinsichtlich der optimalen Nutzung der einzelnen Dienste auf kommunaler Ebene. Der Outcome wird unterschieden nach dem,
Hintergrund für die Ausführungen von
Sylvia Cox war der druckfrische Diskussions-Entwurf der Rahmenrichtlinien Hier ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis des Needs Assessment Report (zitiert nach Willi Rückert vom Kuratorium Deutsche Altenhilfe): „4 The Patient´s Journey and the Care Pathway
Auf Seite 23 des Reports sind sieben „Key Principles in Single Shared Assessment“ aufgeführt, das erste lautet People who use services and their carers should be actively involved and enabled to participate. Auf Seite 24 beginnen die Erläuterungen zu dem Stichwort „Self Assessment and Advocacy“ wie folgt: It will be important to ensure that jargon and bureaucracy do not obscure the fundamental importance of involving people with dementia and their families in the assessment process and developing the process of self-assessment alongside other systems. Within this context the increasing recognition of the need for advocacy services has been especially relevant to people with dementia and ther carers, who have particular difficulties in communicating their needs and wishes, and are amongst the most socially excluded groups in society. In Tabelle 5 auf Seite 25 werden die Berufsgruppen benannt, die im Single Shared Assessment involviert sein können:
Die starke Outcome-Orientierung im UK beruht auf Forschung und Entwicklung an der Universität York. Beim entsprechenden Bericht handelt sich um ein umfangreiches Werk, das anzuschaffen sich nach Auffassung des Kuratorium Deutsche Altenhilfe für die Versorgungsforschung in Deutschland lohnte. Nach Aussage von Willi Rückert, KDA Köln, wünschen wir uns diese Art der Pflegeplanung in Deutschland vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Letzterer soll zwar einen Pflegeplan erstellen, ist aber personell gar nicht in der Lage eine outcome-bezogene Pflegeplanung durchzuführen, wie sie in Schottland angestrebt wird. Bei durchschnittlich sieben Begutachtungen pro MDK-Gutachter und Tag ist es schon schwer genug, die Leistungsansprüche in Form einer der drei Pflegestufen einigermaßen zutreffend festzulegen. BBS |